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Samstag, März 24

NANJING again

Hallo Leute,

ich bin schon wieder ein paar Tage hier und morgen geht es schon wieder weiter nach Shanghai.
Die Schuhe werden heute abgeholt, beim Cashmereschneider waren wir auch schon (allerdings hat man china-typisch auch was versaubeutelt, ähnlich beim Schuhmacher, aber das ist hier eben so!). Die Perlenketten sind auch schon geknotet in Heimabeit. ;-)

Leider komme ich von China nicht mehr auf meine Blogseite, daher weiß ich gar nicht, wie er inzwischen aussieht. Ich kann von hier nur posten. Ich hoffe, Ihr könnt wenigstens was lesen! Die Bilder sind auch endlich hochgeladen.

Heute Abend treffen wir meine Studienkollegin Sylvi, die hier ein Praktikum bei Bosch macht. Wir gehen zum Thailänder!! Jummy!

Liebe Grüße, macht's gut,
Tine

Montag, März 19

Back in Nanjing

Hi folks,

wir sind vor ca. 2 Std. wieder nach Nanjing gekommen. Ich gehe jetzt gleich ins Bettchen und schreibe hier morgen alles, was sich in den letzten Tagen ereignet hat. Leute, es war wieder Unglaubliches dabei... Wir sind so fertig von den paar Tagen, man könnte meinen, es waren 2 Wochen!!!
Ich hoffe, Ihr seid alle fit soweit und die Klausuren laufen einigermaßen! Ich drück Euch die Daumen!!!! Und für alle Arbeitnehmer/Unternehmer wünsche ich spannende Projekte/volle Auftragsbücher! ;-)

Danke für Eure Kommentare... Ihr seid prima!

Dicken Knutsch from China

Dienstag, März 13

China allgemein

Heute ein paar Worte zu Nanjing im allgemeinen: Es gibt wahnsinnig viele Menschen hier, die alle beschäftigt werden - egal mit welchem Job. Im Supermarkt stehen fast mehr Verkäufer als Einkäufer herum und es gibt pro Obstreihe einen Mitarbeiter, der die Ware wiegt. Prinzipiell hat man den Eindruck, die Chinesen sind ein bisschen gemütlich, nur wenn es darum geht, dass sie an der Reihe sind (z.B. beim Einstieg in den Aufzug, Bus, etc.) bricht wahre Hektik und ungehobeltes Verhalten aus. Besonders ekelhaft ist das ständige laute Rotz-Hochziehen bzw. denselbigen Auszuspucken - egal wo und wann, gerne auch mal aus dem Bus auf nebenfahrende Radfahrer. Klar ist natürlich, dass man für alles handeln muss, da man die Langnasen doch gern über den Tisch zu ziehen vermag.

Heute Mittag hatten wir Lunch mit den Frauen aus dem NIC (Nanjing International Club), dierkt gegenüber der Uni. Ich habe noch mehr Langnasen gesehen!!! ;-) Danach gab es wieder ein bisschen Wellness. Ein bisschen Relaxen vor der Reise morgen nach Bejing und Xian tut ganz gut, da ich noch immer ein bisschen mit der Zeitumstellung zu kämpfen habe. Ich werde mich also erst wieder nach dem 19.03. melden, da wir dann erst zurück in Nanjing sind.

Ich hoffe, es geht Euch allen gut!!!!? Freu mich auch über ein Feedback! GLG, Tine

Montag, März 12

Can you give me a hug?

Auch am zweiten Tag in Nanjing sind wieder Sachen passiert... Leute, das muss ich Euch erzählen!
Nach einem etwas müden Start in den Tag waren wir per Taxi auf dem Weg zum Cashmere-Schneider. (Zur Erklärung: das Wetter ist hier noch winterlich kalt bis naßkalt, geschätzte 10 Grad, und ich habe natürlich keine Winterjacke dabei, da meine erlaubten 20 Gepäckkilos schnell ausgereizt waren.) Ausserdem hat man in Nanjing fast nirgends Heizungen in den Gebäuden oder Shops, da es mal früher eine Verordnung gab, dass die Häuser/ Gebäude südlich des Yangtze keine Heizung brauchen bzw. haben dürfen. Also sitzen alle Leute mit Winterjacken in den Shops bzw. den öffentlichen Gebäuden, sofern diese nicht neuerer Art bzw. in westl. Besitz sind. Nach einem erfolgreichen Besuch des Schneiders, der die Ware bis zu unserer Rückkehr von unsrer Reise nach Bejing und Xian fertig haben will, haben wir eine kleine Garküche am Strassenrand ausprobiert: ich weiß nicht ganz, was ich alles in meiner Suppe hatte, aber ich fand es sehr lecker! Und das alles für 15 Cent - Wahnsinn! Dann wieder mit dem Taxi weiter zum Schuhmacher, bei dem ich gleich drei Paar Schuhe (nach einer mitgebrachten Vorlage, aber in unterschiedlicher Ausführung) bestellt habe, die auch nach der Reise fertig sein werden.
Auf dem Heimweg entschieden Angie und ich uns spontan für einen Besuch bei "Foot Massage", wo wir uns eine 70 minütige Ganzkörpermassage (aber angezogen!!!) angedeihen liessen. Teils angenehm, aber auch teils schmerzhaft, denn mein umzugsgeplagter und von der langen Reise geplagter Körper ist total verspannt. Der Hammer war allerdings, dass der Teeboy (der immer Wasser auf den Tee goß) beim letzten Nachgiessen mich fragte: "Now it is time for Dinner, yes?" Ich wusste gar nicht, was er von mir wollte, bis ich nach ein bisschen Stocken gemerkt hab, dass er mich wohl zum Essen ausführen wollte, wobei meine Schwester gleich ein "No" ihm entgegenschleuderte. Daraufhin gab er ihr leicht zeremoniell seine Visitenkarte.
Als wir dann gegangen sind, meinte er dann zu meiner Schwester beim Gehen: Can you give me a hug please?" Meine Schwester meinte zu mir nur, dass sie sowas von einem Chinesen noch nie gehört hatte und drückte den schlaksigen 1,75 Jungen, der leicht steif in der Umarmung wirkte, dann kam ich dran. Er lief dann noch meine Schultern tätschelnd hinter mir her, als Angie schon an der Rezeption/Kasse stand. Tja, was blonde Haare hier alles so ausmachen...
Draussen erwartete uns ein Lebentierverkäufer, der einen Fasan oder so was in der einen und einen an Vorder-und Hinterläufen zusammengebundenen, kopfüberhängenden Hasen, der bestimmt schon ganz narkotisch durch das Blut im Kopf war. Leute, das ging mir echt ins Mark! Da waren die Shops mit den Hühnerfüssen (eingelegt ohne Krallen und frisch mit Krallen), daneben abgezogene gekochte Entenköpfe mit Schnabel, Leberstücke, ganze Fleischbollen,... alles natürlich nicht gekühlt! - gar nichts.

Das Abendessen nahmen wir ganz feudal und aufgehübscht im 5-Sterne Sofitel Hotel ein, das ganz im Balinesischen Stil eingerichtet ist. (http://www.sofitel.com/sofitel/fichehotel/gb/sof/6179/fiche_hotel.shtml)
Danach haben wir noch einen Rundgang durch den SPA-Bereich gemacht. Leute, Geldsparen und geniessen sollte die Devise heissen!