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Sonntag, September 16

Thailand_Reisen bildet: RAILEH BEACH, KOH PHI PHI


Raileh Beach 02.09.-08.09.2007

Nach meinem Praktikum habe ich mir noch ein bisschen Urlaub gegönnt, ganze 6 Tage am Stück am Raileh Beach!!! Yeah! Mit dem Flugzeug ging es morgens nach einer echt tollen und langen Partynacht (erst la Rueda, dann Spice Club - danke Itzko!) mit Air Asia von BKK nach Krabi.

Von dort kann man mit einem Bus (150 THB) nach Ao Nang fahren, wo man mit einem Longtailboot (100 THB) in ca. 45 Min. am Raileh Beach ist. Es hatte leider angefangen zu regnen, so dass die Wellen schon ganz schön heftig waren. Das Railay Beach Resort and Spa (http://www.railaybayresort.com) hatte mich auch schon erwartet (s. Bild bei Flickr). Mit einem Golfcaddy wurde ich samt Gepäck zum etwas weiter entfernten Zimmer gebracht. Die Anlage ist recht gross, sehr gepflegt und verläuft vom schönen Raileh Beach West bis zum East Strand, der billiger und bei Ebbe wirklich hässlich ist. Mein Zimmer lag nah am East Strand, was aber nicht ganz so schlimm war, da man dort sehr viel günstiger Essen und feiern kann. Und zum Frühstück ein weiter Fussweg zum Restaurant war bei dem Buffet auch nicht das Schlechteste.
Am 2. Tag ging es dann an den Beach Pool, toller Ausblick, ein gutes Buch und gute Musik... wobei ich weisses Ding natürlich ein wenig zu viel Sonne holte, was aber bei dem folgenden Regentag nicht allzu schlimm war, da man da eh nicht raus gehen konnte. Naja, wenigstens weiss ich schon, an was ich mal sterbe...
Am 3. Tag erkundete ich den Strand bzw. die Landzunge etwas genauer und besuchte die Diamond Cave, bei man mir extra das Licht anmachte - ich als einzige Besucherin, da nicht sehr spektakulär, aber schon ganz nett. (Es reicht aber, wenn ihr meine Fotos gesehen habt - da muss man echt nicht rein.) Dabei kam ich an einem Tauchshop vorbei, in dem ein sehr ambitionierter junger Thai mir ein Sunset Snorkeling schmackhaft machte, was ich dann für den gleichen Tag buchte. Es ging nach meinem Spaziergang und einem Mittagessen (Somtam, natürlich!) um 1400 los. Wir waren eine lustige Gruppe, was sich gleich auf dem Boot herausstellen sollte. 3 Australier (Matt, Ben und Joanne), Ross und Dominik (Amis), ein finnisches Pärchen und 3 Malayen. Meine Güte, was hatten wir für einen Spass!!! Der Trip war echt schön, lag aber viel an der Gesellschaft. Abends traf sich der harte Kern dann noch in der Bar, natürlich am East Strand.

Für den nächsten Tag sehr sonnigen Tag hatte ich eine Tour mit dem Speedboat nach Koh Mai Pai (=Bamboo Island), Koh Phi Phi Don und Koh Phi Phi Leh (dort ist die Maya Bay, aus dem Film "The Beach" bekannt) gebucht. Tolle Inseln bzw. Buchten, wie man auf den Fotos unschwer erkennen kann. Dazwischen waren wir auch 2x Schnorcheln, wo ich fast mehr bunte Fische gesehen habe, als am Vortag. Das war traumhaft schön! Gesehen haben wir auch den Monkey Beach, deren Bewohner mit Vorliebe Kinder angreifen, und die Viking Cave, wo man alte Höhlenzeichnungen von Wikingerschiffen gefunden hat. Auf diesem Trip waren sehr nette Spanier an Bord, und sogar so viele davon, wie ich sie die ganze Zeit nicht getroffen habe auf meinen Reisen. Einen sehr netten Paar Christina und Carlos habe ich für den anstehenden Trip nach Bangkok noch Tips gegeben. Die beiden hatten sich, wie sich erst viel später herausstellen sollte, im Rajavadee (http://www.rayavadee.com ) eingemietet - ein wahnsinns "Hotel"!!! (Mädels, die veranstalten auch HOCHZEITEN dort!!!)

Da ich mich mit den Aussis vom Vortag so gut verstanden hatte, haben wir die restlichen Abende und Tage zusammen verbracht, sei es bei der Erkundung der Bars (The Stone Bar, The Rock, The Gecko - alle gut) oder der Restaurants am Abend oder beim Relaxen am Pool oder der Strände (Phra Nang, etc.). Ich hatte eine echt schöne Zeit!

Am letzten Tag musste ich mir allein eine Überfahrt buchen, was mich 500 THB kostete, allerdings wurde ich dann von meinem Bootsmann dann auch in Privatwagen (ohne Klima!) zum Airport nach Krabi gefahren. Ich war viel zu früh dort, was bei dem sehr kleinen Angebot an Zerstreuung doch recht langweilig war. Am Nachmittag war ich dann wieder in Bangkok, wo ich für die letzten Tage bei Angela Unterschlupf fand, die auch im Baan in Soi wohnt.

Dienstag, August 21

Thailand_Reisen bildet: KANCHANABURI

Der Film "Die Brücke am Kwai", dessen Titel jeder schon einmal gehört wenn nicht gar gesehen hat, hat den geschichtlichen Hintergrund des Baus der Thailand-Burma Railway durch die Japaner. Japan hatte zur zeit des 2. Weltkrieges Thailand, Malaysia, Singapur und grosse teile Indonesiens, quasi alle Kolonialländer in Südostasien, besetzt. Durch den Bau der Eisenbahntrasse sollte der Truppenachschub gesichert werden, da Japan eine weitere Ausweitung des Machtbereichs plante. Der machthabende General hatte den ehrgeizigen Plan, die von den Ingenieure geplante Bauzeit von 5 Jahren mit 17 Monaten zu unterbieten. Dafür brauchte man in diesem z.T. sehr schwierigen Gebiet (Hügel und Felsen) viele Arbeiter. Da die angeheuerten "Locals" aus Thailand, Myanmar, Laos etc. nicht genug waren, liess man verbotenerweise auch die Kriegsgefangenen (Dänen, Briten und Australier) mitarbeiten. Die Lagerbedingungen waren katastrophal, viele Menschen starben aufgrund von Krankheit (Infektionen, Verletzungen von Arbeit oder Misshandlung) oder Unter- und Mangelernährung (tägl. 2x Mahlzeit: Reis und gesalzenes Gemüse). Arbeitstrupps die ihrem Zeitplan hinterherhingen mussten tw. bis zu 16 Std. am Tag arbeiten, um den Zeitplan des Projekts auch ja einzuhalten.
All dieses Dinge geschahen rund um und in Kanchanaburi, was nordwestlich von Bangkok, offiziell im sog. Zentralthailand, liegt. Die Brücke am Kwai befindet sich in der Stadt selbst, wobei das Original bei einem Alliierten Bombenangriff zerstört wurde und erst nach dem Krieg in Stahl wieder aufgebaut wurde.

So machten wir, d.h. Henry (s. Foto, Intern bei DC Thailand), Markus (mein Nachfolger bei DCLT) und ich uns letzten Samstag früh auf, um mit dem Zug 3.Klasse und tatsächlichen Holzbänken nach Kanchanburi. Angekommen ging es zu Fuss zum Gästehaus (Apple's) wo wir nach dem Mittagessen gleich eincheckten. Nach einer halben Std. Pause gingen wir auf Tour nach einer Travelagency, um den Trip für den nächsten Tag und auch gleich für den Samstag Nachmittag zu buchen: Es ging zum Tiger Temple (300 THB "Spende"). Grosse Katzen streicheln!!!! Uah, ich sage Euch, das war schon ein wenig gruselig... Wir haben dort einen Australier kennengelernt, der wie wir auch sehr skeptisch dem Ganzen entgegenstand. Ich für meinen Teil denke, dass die Tiere unter Drogen sind, sonst würden die bei dem Massenabfertigungszirkus durchdrehen. Als die Tiger dann zum Käfig zurückgeführt wurden, konnte man schon sehen, dass die Hinterläufe etwas wackelig waren. Naja, ich werde da sicher nicht mehr hingehen! Ausser den Tigern haben die auch noch einen Teil der Arche Noah beisammen, besonders beeindruckend sind die Büffel, die aussehen wie aus einer anderen Zeit. Nach der Rückkehr und einem Abendessen bei Schluck's Restaurant (Steak!!!!), 2 Bier und einer sehr angenehmen Ölmassage ging es fast schnurstracks ins Bett, um für die grosse Tour am nächsten Tag fit zu sein.

Um 8:00 Sonntag Morgen ging es los zur Tour mit dem wohlbekannten Minibus. Erster Programmpunkt: der siebenstufige Erawan Wasserfall im Erawan Park. Absolut schön! Aber da es sehr heiss war und ich tatsächlich bis ganz nach oben geklettert bin (die Jungs haben schlapp gemacht), hatte ich gar keine Zeit in die Fluten zu springen zur Abkühlung - hatte eh meinen Bikini vergessen. Vor Ort gab es erst mal Mittagessen: fried rice with chicken, water and a banana shake - yummy!!!
Dann ging es weiter zum Hellfire Pass, der entlang der Death Railway (=Thailand-Burma Railway) liegt und als schwierigster Punkt beim Bau galt. Es galt durch reinsten Fels mit den wenigen zur Verfügung stehenden Werkzeugen, teils mit blossen Händen, zu kommen. Den Namen erhielt der Pass durch den Schein der bei Nachtarbeit benutzten Karbidlampen. Direkt am Pass steht das Gedenkmuseum, was eine kleine aber feine Darstellung des Hintergrundes liefert.
Nächster Punkt war die Krasae Höhle, bevor wir auf den Schienen der Death Railway entlangliefen um dann später mit dem Zug auf eben diesen Schienen 4 Stationen zu fahren. Der Minibus brachte uns von dort zur letzten Attraktion: der Brücke über den Fluss Kwai, wo es definitiv zu viele Touris gab!
Völlig kaputt hatten wir dann noch mit einer Japanerin mit dem schönen Namen Shoko unserer Tour Abendessen im Jollyfrog, bevor uns der Minibus nach Bangkok brachte und uns in der Näher der Khao Sarn raus liess.
So konnte ich tatsächlich auch mal über diese so bekannte Meile wandern. Allerdings muss ich sagen, habe ich dort ein völlig anderes Thailand erlebt, als ich es bisher kannte. Ich bin eben doch kein Backpacker! Der Trip nach Kanchanaburi hat sich auf alle Fälle gelohnt und hat Spass gemacht!

Blick aus dem Museum über dem Hellfire Pass

Donnerstag, August 2

Thailand_Reisen bildet: CHIANG MAI & THE GOLDEN TRIANGLE

Es gab mal wieder ein verlängertes WE, was Ludwig, Jennifer, Matthias, Tobias und ich nutzten, um nach Chiang Mai zu fliegen. Samstag früh um 4:45 ging es mit dem Taxi los zum Airport (BKK).
Angekommen in Chiang Mai, die größte Stadt Thailands Nordens, Herz und Seele des alten Lanna-Königreiches (goldenes Zeitalter 1250 -1860). Die Stadt breitet sich aus in einem üppigen Tal, das umgeben von Flüssen und grünen Hügeln höher als Bangkok liegt und daher klimatisch gesehen trockener und kühler ist. Für uns als Wahlbangkoker eine angenehme Verschnaufpause!

In Chiang Mai gibt es sehr viele Wats (Tempel), aber inzwischen ist der Grad des Reizes alle zu besuchen bereits durch die Fülle der gesammelten Eindrücke gegenläufig. So haben wir uns am ersten Tag nach dem Nachholen des durch das frühe Aufstehen entgangenen Schlafes im Novotel Chiang Mai (angeblich 4 Sterne, fanden wir aber nicht, nicht mal vergleichbar mit anderen Novotels) auf den Weg in einem roten Pickuptaxi zum 16km entfernten Wat Doi Suthep. Dieser Tempel liegt auf dem Berg Doi Suthep (1676 m) und wurde zu Ehren eines dort wohnhaften beliebten Einsiedlers gebaut auf der Höhe von 1053 m. Dass das Klima hier noch besser war, muss ich ja nicht erwähnen, oder? Wir sind mit der Standseilbahn, ähnelt der Bahn in Heidelberg, hochgefahren, um die mit wellenförmigen nagas flankierten 304 Stufen zum Tempel beim Heruntergehen zu geniessen. Der Tempel ist sehr schön und recht beeindruckend. Leider war ich schlecht gedresst und habe noch nicht einmal einen Kleiderverleih gesehen. So musst ich eben vor den Mönchen verstecken mit meinem Jeansmini - Glücksbänder gab es dieses Mal dann nicht. Nur die Glocken konnten geläutet werden, was man eigentlich gar nciht machen soll, wie ich später gelesen habe. Von dem Tempelplateau hat man einen wunderschönen Blick auf Chiang Mai (s. Bild ganz unten).

Am Abend waren wir am Fluss Ping in "the good view" was Essen, moderate Preise und sehr nettes Ambiente (gute Live-Musik).
Früh zu Bett ging es dann, da wir am nächsten Morgen früh zu unserer "Golden Triangle Tour" aufbrachen, weit in den Norden Thailands. Mit einem Minibus und noch 4 anderen Touris (2 Holländer, 2 Malayen) ging es erst zu Hot Springs, die auf dem Weg nach Chiang Mai lagen. Diese waren ein Witz, denn nur ein viereckiges Becken (sah aus wie ein alter Teich) und warmes Wasser, reichte zum Fussbad. Das erinnerte mich schon ein wenig an unsere Tour zur Chinesischen Mauer (Vgl. Blogpost China_Beijing), aber noch war keine Jadeschleiferei auf dem Plan - wenigstens was! ;-) Dann ging es weiter durch Chiang Rai, an vielen Reisfeldern vorbei nach Norden zum Goldenen Dreieck, dort wo Myanmar, Thailand und Laos aneinander stossen. Dort angekommen ging es auf ein Longtailboat, ab Richtung Myanmar, wo man ein grosses Kasino errichtet hat, da die Thais gerne gamblen, was aber in Thailand selbst verboten ist. Gegen eine Gebühr, darf man dann auch Myanmar betreten und dort das Geld verprassen, was wir aber nicht taten, sondern auf dem Fluss umdrehten, an der staatslosen Insel (=goldenes Dreieck) vorbei Richtung Laos, wo wir an Land gingen. Für 20 THB darf man dann dort sein und kann Produkte wie Schals, Taschen, T-Shirts, sieht alles aus nach Made in China, oder Kobraschnaps (in Schnaps eingelegte in Pose gebrachte Kobras) zur Potenz-/Gesundheitssteigerung kaufen kann. Ein paar einheimische Hütten hat man noch für uns Touris aufgestellt, einen Bären au einem Baum und Affen in einem Käfig gabe es auch zu bewundern.
Wieder zurück an Land wurden noch die wichtigsten Bilder gemacht, dann ging es weiter zu einem nicht weniger touristischem Ort: ein Dorf der Longneck (Giraffenhalsfrauen), wo die Fraue goldene (früher aus echtem Gold) Ringe um den Hals, Arme und Beine tragen, die optischen den Hals verlängern, jedoch nur die Schlutern weiter nach unten drücken. Wir haben Bilder gesehen, auf denen die Damen die goldenen Ringe um den Hals trugen und eindeutig nicht tot waren. Aber ob das wirlich ein echtes Dorf war, wage ich zu bezweifeln. Wie gesagt, China hat Spuren hinterlassen.
Trotzdem war die Tour nicht schlecht, da alles organisiert war, wir nur konsumieren konnten und man in Thailand als Farang besser kein Auto fahren sollte. (Man wird immer zur Kasse gebeten wenn was passiert, denn man ist im Zweifel immer reicher als der beteiligte Thai.) In Chiang Mai nach endlos zu scheinender Rückfahrt sind wir noch auf zwei Abend bzw. Nachtmärkten gewesen, wofür Chiang Mai auch bekannt ist.
Am letzten Tag, sind unsere Jungs Quadfahren gegangen, wir Mädels haben uns ausgeruht und sind noch einmal in die Stadt gegangen, um zu Fuss noch ein wenig mehr zu entdecken. Unser letztes Mittagessen haben wir im Riverside am Fluss eingenommen, auch sehr schön und preislich ok. Dann ging es am späten Nachmittag auch wieder zurück nach Bangkok, da Jenny ihren Bus nach Pattaya bekommen musste, der dann "spontan" nicht mehr fuhr - auch ein bisschen Thailand!


Auch hier wieder der Hinweis: mehr Bilder gibt es bei Flickr im entsprechenden Album. (Es kommen noch mehr Fotos, ich habe nur noch nicht alle zusammen! Bitte um Geduld.)

Dienstag, Juli 17

Thailand_Reisen bildet: KOH SAMUI

Letzten Donnerstag ging es übers WE nach Koh Samui, eine beliebte Ferieninsel im Thailändischen Golf. Die Hauptinsel des Koh-Samui-Archipels blickt auf eine lange Geschichte von Seefahrern, Schiffbrüchigen und Pionieren der Reiselust zurück. Inzwischen sind auch die kleineren Nachbarn wie Koh Phangan (bekannt von der berühmt berüchtigten Fullmoonparty) oder Koh Tau (ein Taucherparadies) gut besuchte Urlaubsorte.

Mit der "Boutique Airline" Bangkokairways ging es vom neuen Flughafen Suvarnabhumi nach Samui. Da mein Flug Verspätung hatte, konnte ich den Aufenthalt in der Lounge des Carriers entspannt bei Kuchenhäppchen und Kaffeeleckereien geniessen, dazu noch etwas Obst... Das WE konnte also beginnen! Pünktlich mit der Landung setzte ein leichter Regen ein, der nicht besser zu einem Honeymoonurlaub hätte passen können, um es sich gleich in der kleinen Hütte, das Hotelzimmer, gemütlich zu machen - wäre ich nicht alleine gewesen!

Das Longisland Resort am nördlichen Lamei Beach gelegen, war für den Preis ok, allerdings in der Lowseason nicht gerade bevölkert, um nicht zu sagen fast ausgestorben. Da gerade tagsüber Ebbe herrschte, war der Weg zum Wasser leider weit: ca. 600-800m den Strand entlang und nicht wie bei Flut direkt vom Pool (klein aber fein) 15m ab ins Meer. Das war eine unschöne Überraschung am Freitagmorgen!
Der Ortskern war schon ein Stück entfernt, aber am Strand entlang auf jedenfall erträglich. Für die Inselrundfahrt habe ich einen Roller ausgeliehen, ein getunter 50er oder ein 80er, ich kann es nicht wirklich sagen, aber es hat viel Spass gemacht, besonders das ohne Helm fahren (Kinder unter 25 bitte NICHT nachmachen!!). So ging es erst zu den den Grossmutter und Grossvaterfelsen, Hin Yai und Hin Ta, dann zu den beiden Wasserfällen Namuang Falls, wo ich bis zum oberen Ende mit Jeansmini und Flip-Flops hochgeklettert bin - eine äußerst schweißtreibende Angelegenheit! Zum Glück gab es ganz oben ein kleines Bassin zum Abkühlen... Und weiter geht es im Text. Elefantenreiten habe ich nicht gemacht und auch auf eine Affenshow habe ich verzichtet, was man untem am Fusse des Berges angeboten bekam.
Mit meinem Roller ging es dann noch einmal ganz um die Insel herum, Eindrücke sammeln, den Wind um die Nase wehen lassen, Freiheit riechen und ein Gefühl für den Ort bekommen... Herrlich! Platt vom Sonnentag ging es früh ins Bett, da es am nächsten um 7:00 los zum Tagestauchtrip nach Koh Tao ging! Ich war allein mit Mann (Spitzname), dem Tauchinstructor, gut um meien leicht verstaubten Kenntnisse aufzumöbeln. Vom Tauchladenbesitzer wurden wir nach Bangrak Beach zur Fähre (die erst auch Phangan ansteuert) gefahren. Die Reise zum Japanes Garden (Tauchgebiet) dauerte ca. 3 Std., dann hiess es ab in den Neoprenanzug und ran an die Flasche - Sauerstoff natürlich! Es war wirklich toll und nach ein paar Minuten unter Wasser war auch die Boyancy kein Ding mehr. Mein Tauchlehrer war derjenige mit leichten Ohrenproblemen beim Abtauchen, aber auch das klappte dann beim 3. Anlauf. ;-) nach dem Mittagsbuffet auf der Fähre fuhren wir noch zu einer kleinen Insel neben Koh Tao, ich glaube es war Koh Sam, wo wir den 2. Tauchgang hatten.
Auf der langen Rückfahrt konnte ich noch die Weisheiten des 25jährigen Manns hören, der bald seine schwangere Verlobte heiraten wird, die nicht spindeldürr, sondern eher für thailändische Verhältnisse sehr dick ist. Aber ihm mache das nichts aus, denn Gesicht und Körper werden sich ändern, das Herz jedoch bleibe dasselbe und das liebe er. Männer seien oft dumm und würden oft nur auf Busen, Körper und Hintern achten, aber das sei nicht das Essenzielle. ...
Und das aus dem Munde eines Mannes, der in einem Land gross wurde, in dem es überall nur um Schönheit, deren Erhaltung und Jugendlichkeit geht!!! Dazu gibt es auch aus westlicher Sicht definitiv nichts hinzuzufügen.
Am Abend bin ich mit dem Roller ins benachbarte Chaweng gefahren, um die Ausgehmöglichkeiten zu checken. Tolle Bars wie die Q Bar gibt es mehrere, tolle romatische Restaurants mit Seeblick gibt es auf der gesamten Insel zu Hauf. In Chaweng ist viel los, nicht wie in Lamei, allerdings muss man wissen wo man hingeht. So landete ich dann ganz allein im Restaurant "the page" des Designhotels "the library" (http://www.designhotels.com/hotels/asiapacific/thailand/kohsamui/the_library_koh_samui_thailand) - seeeeehr schön! Da schlägt das Architekturherz höher!

Den Sonntag verbrachte ich dann noch am Pool - ich will ja wenigstens ein bisschen braun werden, nicht so wie die Thais überall "Whitening" betreiben - bis ich den Roller zurückbrachte und den Weg am Strand zurück lief zum Hotel, wo ich das Mittagessen mit Meerblick (auf Entfernung) genoss, bevor es am Nachmittag auch wieder zurück nach Bangkok ging.

Mehr Bilder findet Ihr im entsprechenden Set in der Flickr Galerie (rechts).

Freitag, Juni 8

Thailand_Reisen bildet: AYUTHAYA


_PHRA NAKHON SI AYUTHAYA - Die heilige Stadt von Ayodhaya

Im Jahre 1350 bis 1767 war Ayuthaya die siamesische Hauptstadt und deshalb muss man hier gewesen sein, egal ob man Ruinen mag oder nicht. Benannt ist die Stadt nach Ayodha ("unbezwingbar/unbesiegbar" auf Sanskrit), die Heimat von Rama im indischen Epos Ramayana.
Mit einer kleinen Gruppe von Interns (Janina, Vera, Steffi und Matthias) habe ich eine geführten Tour nach bzw. durch Ayuthaya gebucht. Morgens um 0800 ging es los. Leider hatten wir an diesem Tage richtig Pech mit dem Wetter, es regnete den ganzen Tag mit nur sehr wenigen Pausen (was man auf den Bildern schön sehen kann). Auf dem Programm standen neben dem trotz großer Zerstörung beeindruckenden Königspalasts, der aus dem 14. Jh. stammende Wat Phra Si Sanphet, mit den 3 gereihten chedi (Stupas) der inbegriff der Thaikultur. Der im Jahre 1767 zerstörte und 1951 wiedererbaute Wihan Phra Mongkhon Bophit beherbergt einem grossen veroldeten Buddhastatue im Innern, in der ich an den Geldbaum auch meinen Teil zum Erhalt dazugetackert habe. Der Wat Phra Mahatat (14.Jh., unter König Ramesuan erbaut) ist bekannt für den von Baumwurzeln umrahmte Buddhakopf (s. Foto) und der ziemlich kaputte Khmer-Turm, der zu den ältesten der Stadt gehört. Ein 20m grosser liegender Buddha ist die Hauptattraktion des Wat Lokaya Sutharam, dessen Holzüberdachung nichts mehr übrig ist und daher auch wie wir dem Regen auf Verdeih und Verderb ausgeliefert war und ist.
Ein Teil der Tour ging zu einem Elefantenreitbetrieb, aber nur einer Stand seinen Mann. Wir Mädels liessen uns lieber die Hände vollschlabbern bzw. -rotzen, da wir die Elefanten fütterten.
Am Ende des Programms stand dann noch ein Buffetlunch auf dem Plan, bei dem manch eine/r den Teller bzw. den Rand nicht vollbekamen - es war ja schliesslich bezahlt! Am frühen Nachmittag waren wir dann auch schon wieder zurück im SSV, was aber bei dem Wetter nicht allzu schlimm war.

Thailand_Reisen bildet: PHUKET


Hallo Leute, an Songkran (April) ging es nach...

_PHUKET
Mit dem Flugzeug der NOK Air ging es vom alten Flughafen Don Muang nach Phuket. Songkran, das thailändische Neujahr stand vor der Tür, das auch aus gutem Grund Wasserfest genannt wird und wir hatten ein verlängertes WE (insg. 4 Tage) frei. Damit lässt sich doch was anfangen! ;-)
Gebucht war nach der Holzhüttenerfahrung ein 4 Sterne Hotel, das es bei www.latesays.com recht günstig für 1800 THB gab. Nachteil: das Hotel war in Patong, der wohl bekannteste Massentourismusstrand auf Phuket. Aber das war egal, hauptsache Relaxen und Sonne! Und das konnte man... Songkran war ziemlich naß - aber das war bei der Hitze auch ganz gut so. Zur Erläuterung: man bespritzt sich gegenseitig auf den Strassen mit Wasser, mit Eimern, Supersoakern oder was auch immer zur Hand ist, egal ob mit warmen oder mit Eiswasser (besonders gern wird das den Ladies angetan, warum könnt Ihr Euch ja denken). Das soll Glück bringen, aber eigentlich nutzen die Thais das u.a. auch um den Farangs auch mal so richtig einzuschenken. Besonders zelebriert wird auch das mit Puder (Talkpuder) beschmieren an allem, was oberhalb der Gürtellinie nicht bekleidet ist, um es danach ein paar Meter weiter wieder von einem anderen abgewaschen zu bekommen um dann wieder das Gesicht vollgeschmiert zu bekommen, was zusammen mit dem Wasser eine herrlich zähe Masse ergibt. Aber es macht irgendwie Spaß, denn alle Menschen lachen. Und das ist schön!
Leider konnte ich dort auf Phuket nicht Tauchen gehen, denn ich habe mir in einem Restaurant, der Saxophone Bar (nicht in der Garküche, wo wir einen Tag vorher gegessen haben!!), an einem gegrillten Fisch so den Magen verdorben, das ich die letzten 2 Tage fast nur im Bett lag. Am ersten After-Tag war ich dann so schwach, dass ich fast das Bewusstsein verloren hätte und allein die in einer Nacht-und-Nebel-Aktion gekauften Medikamente nicht mehr hätte zu mir nehmen können. Wie froh war ich, ein gutes Hotel gebucht zu haben (da leidet es sich viel besser) und geflogen zu sein und nicht die Reise mit dem Bus (12-15 Std. je nach Komfortklasse) gemacht zu haben, auch wenn das für den Magen schon schlimm genug war! In der Woche danach hatte ich dann noch so meine Probleme, aber im BNH Hospital päppelte man mich wieder mit einem Rezept auf.

Sonntag, Mai 20

Thailand_Reisen bildet: KOH SAMET

Wir hatten inzwischen schon richtig viele Feiertage, wodurch die Wochendtrips durch verlängerte WE besonders attraktiv wurden. :-) In dieser Rubrik veröffentliche ich meine kleinen Reiseberichte zu den unterschiedlichsten Zielen in Asien.

_KOH SAMET

Gleich nach der ersten Arbeitswoche ging es vom Ekkamai Busterminal mit dem Bus nach Ban Phe, von da mit der Fähre nach Koh Samet, dem Ziel der Reise. Die Insel ist ein beliebtes Ziel für Bangkokflüchtige, da man hier schon ein richtiges Urlaubsfeeling entwickeln kann. Wir haben ganz spontan eine Hütte gemietet und sind über Nacht geblieben, was auch unser Glück war, da wir den letzten Bus auf jeden verpaßt hätten, was wir aber erst am nächsten Tag auf der Rückreise feststellen konnten. Also, Koh Samet ist eine ganz nette Insel, hat aber an der Ostküste leider ein Hundproblem. Die sind zwar nicht aggressiv oder so, sind aber einfach nur ekelig, weil total krank. Aber die Thais liebe diese kranken Geschöpfe irgendwie, so dass die nicht wie in Spanien einfach um die Ecke gebracht werden oder so - leider! Naja, solange sie nichts machen ist das ja ok, aber am Abend fing einer dann an Janina auf dem Weg zur Hütte fies anzuknurren und zu bellen - ich muss wohl nicht erwähnen, dass sie auch Angst vor Hunden hat!?? Also, wer schützt uns!???
An sich war der Beach Ao Phai ganz nett. Eine äußerst strange Begegnung hatte ich allerdings mit einer einheimischen Familie, naja, es war eigentlich nur die Mutter und ihre drei Jungs. Der Mittlere hatte einen Narren an mir gefressen (den sieht man in den Bildern): als ich mit Steffi im Wasser war hat sich dieses Kind, das offensichtlich nicht schwimmen konnte, in die Wellen geworfen, dass mir Angst und Bange wurde. Viele von Euch werden sich wundern, Tine und Kinder, aber irgendwie hat mich da meine Verantwortung gepackt und ich habe den Kleinen keine Minute mehr aus den Augen gelassen, damit der nicht absäuft - vor meinen Augen! Er fand das prima, denn seine Mutti kümmerte sich ja schon um das vielleicht 10 monatige Baby (Ong), den ich dann bald auch noch kennenlernen sollte. Nachdem der Mittlere nackt im dreckigen (i. S. von vermüllt mit allem möglichen) Gebüsch herumturnte, ich fast einen Herzinfarkt bekam und ihn versuchte mit Pomeloscheiben (die er mir vorher als Geschenk gebracht hat) da weg zu locken, was mir endlich auch gelang. Ich bin zur Mutter hin, um das Obst zurückzugeben- ich lasse mir doch nicht als Farang nachsagen, ich hätte das Obst eines Kindes gegessen, da kamen wir ins Gespräch über Unterkünfte, Hütten und Preise. Unter 600 THB würden wir nichts bekommen, da eine langes WE war und bald wieder frei war wegen Feiertag und so. Prima! Memo an mich: Lonely Planet Thailand nicht weiterempfehlen, da Preisangaben zumeist veraltet bzw. empfehlen auf neuen zu warten. Zurück zur Mutter: die fand mich wohl so nett, dass sie kurze Zeit später zu uns herüberrief, ob ich mal kurz aufs Baby achten würde, denn sie müsse schnell nach Hause, der Herd... Was weiss ich! Und so wurde ich Babysitterin (s. Bild) des Kleinen Ong! Sehr süß, muss ich zugeben. Ich hab ihm dann als er quengelte was vorgesungen - was glaubt ihr wohl? Genau, die Deutsche Nationalhymne! :-) Und ihm gefiel es! Eigentlich war das ja nicht so schlimm, bis dass er Steffi angepinkelt hat *grins* und die Mama irgendwie nicht wiederkam. Die Oma oder so was der Sippe hatte den Liegestuhlverleih, den wir auch nutzten, so das sie dann zu mir meinte, wenn die Mutter nicht wiederkäme soll ich das Kind einfach mitnehmen. Danach war ich ECHT besorgt!!! Stellt Euch das mal vor... Naja, als wir den Kleinen dann mal mit Wasser versorgt haben und ich dabei fast alles abbekommen hatte, kam die Mama mit dem Fläschen zurück - zum Glück!!!
Ansonsten war Koh Samui relaxend und sonnig. Das Hotel würde ich nur bedingt weitermpfehlen, aber wenn man mehr bezahlen will, findet man da schon richtig nette Sachen!